MITRABewusst leben. Verbunden sein.
MITRA /

Das Buch des bewussten Lebens · Teil I

Der Augenblick, den wir bewohnen

Lehre und Betrachtung

An manchen Tagen sind wir früh auf den Beinen und spät bei uns selbst.

Wir stehen auf, waschen uns, suchen nach einem Kleidungsstück. Eine Nachricht erinnert an einen Termin. Während wir sie beantworten, fällt uns ein unerledigtes Gespräch ein. Wir öffnen den Kühlschrank und wissen einen Augenblick lang nicht mehr, was wir holen wollten.

Später haben wir viel getan. Doch wenn jemand fragt, wie der Morgen war, erinnern wir uns vor allem daran, was noch fehlt.

Im ersten Kapitel haben wir vom Erwachen als einem wiederkehrenden Bemerken gesprochen. Nun stellt sich die Frage, wo dieses Bemerken einen Platz in unserem Leben finden kann. Müssen wir dafür erst auf ruhigere Zeiten warten?

Vielleicht liegt vor dir gerade eine gewöhnliche Stunde. Sie enthält eine Aufgabe, ein Geräusch vom Flur, eine unbequeme Sitzhaltung und die Erwartung, bald fertig zu werden. Hier findet dein Leben statt. Auch diese wenig eindrucksvolle Stunde verdient eine Begegnung.


Die vollständigen Kapitel sind für die künftige Wissensbibliothek vorgesehen.

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